Johann Peter Hebel

Johann Peter Hebel (*1760 in Basel, † 1826 in Schwetzingen ) verbrachte die Winter seiner Kindheit im Wiesental, wo seine Eltern als Weber tätig waren. Im Sommer versahen sie den Dienst in einem Patrizierhaus in Basel. Obwohl von einfacher Herkunft konnte Hebel dank Förderer in Erlangen Theologie studieren und trat eine Gymnasiallehrerstelle in Karlsruhe an. In seinen „Allemannischen Gedichten“, die einen Höhepunkt der Mundartliteratur darstellen, porträtiert Hebel seine badische Heimat. Noch bekannter dürften seine Kalendergeschichten sein, die Hebel für den „Badischen Landkalender“ und den „Rheinländischen Hausfreund“ schrieb und deren schönste Stücke im „Schatzkästlein eines rheinischen Hausfreunds“ versammelt sind.