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Alt-Frankfurter Gastlichkeit

Nicht nur ein Ausflug in die Gastronomiegeschichte Frankfurts, sondern auch ein spannender Rundgang durch die alte, noch unzerstörte Stadt.
 
 

Unser Kommentar zu "Von Kaschemmen und Nobelherbergen"

Fadenheftung
Helmut Nordmeyer arbeitet seit 1988 am Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster. Seit 2004 ist er dort Leiter der Abteilung Sammlungen.
Als Autor und Co-Autor zeichnete er in den vergangenen fünfzehn Jahren für zahlreiche Bildbände mit historischen Fotos von Frankfurt verantwortlich. Aus seiner Feder stammen darüber hinaus etliche Publikationen zu stadtgeschichtlichen Themen.
Helmut Nordmeyer ist Mitglied der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte

Alt-Frankfurter Gastlichkeit

Frankfurt, bereits im Mittelalter viel besuchte Messe- und Krönungsstadt, gehörte vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg zu den deutschen Städten mit der größten Dichte an Hotels und Gaststätten. In den verwinkelten Gassen der Altstadt warben zahllose Speisehäuser, kleine Weinwirtschaften und urige Bierstuben vornehmlich um den Besuch von Einheimischen, fahrenden Krämern und Hausierern. Gutbetuchte Messegäste und Geschäftsleute, Bildungs- und Vergnügungsreisende hingegen konnten in den mondänen und luxuriösen Hotels auf der Zeil, am Rossmarkt oder am Hauptbahnhof absteigen. In Sachsenhausen, Bornheim, Bockenheim und Seckbach waren Apfelweinwirtschaften, Gartenlokale und Eckkneipen beliebte Ausflugsziele für die Frankfurter. Obwohl die meisten alten Gastronomiebetriebe vor allem in der Alt- und Innenstadt bei den Luftangriffen vom März 1944 zerstört wurden, sind viele bis heute in Erinnerung geblieben: Schwarzer Stern und Römischer Kaiser, Frankfurter Hof und Mainlust, die Cafés Rumpelmayer und Goldschmidt oder der Haferkasten sind nur einige legendäre Namen. Helmut Nordmeyer ist Leiter der Abteilung Sammlungen des Instituts für Stadtgeschichte. Anhand von rund 250 sachkundig kommentierten Bildern aus den Beständen des Instituts gibt er einen unterhaltsamen Einblick in die Gastronomieszene der Mainmetropole vom 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Dieser Bildband ist nicht nur ein Ausflug in die Gastronomiegeschichte Frankfurts, sondern auch ein spannender Rundgang durch die alte, noch unzerstörte Stadt. „Von Kaschemmen und Nobelherbergen“ erscheint begleitend zur gleichnamigen Ausstellung im Institut für Stadtgeschichte. Das Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster ist eines der bedeutendsten deutschen Kommunalarchive. Hervorgegangen aus dem alten Stadtarchiv, reichen seine Bestände vom 9. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Das Institut archiviert nicht nur die in der städtischen Verwaltung anfallenden Akten, sondern sammelt, erschließt und vermittelt darüber hinaus alle für die Geschichte Frankfurts wichtigen Schrift- und Bildquellen. Trotz großer Verluste im Zweiten Weltkrieg übertreffen seine Bestände an Umfang und Bedeutung noch immer die der meisten vergleichbaren Archive. Allein die Fotosammlung enthält rund zwei Millionen Aufnahmen. Das Institut für Stadtgeschichte versteht sich als ein Zentrum lebendiger Geschichtsaneignung und tritt mittels Publikationen, Ausstellungen und Vorträgen mit den Frankfurtern in einen Austausch über die Stadtgeschichte und das historische Erbe der Mainmetropole.

Frankfurt, bereits im Mittelalter viel besuchte Messe- und Krönungsstadt, gehörte vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg zu den deutschen Städten mit der größten Dichte an Hotels und Gaststätten.

In den verwinkelten Gassen der Altstadt warben zahllose Speisehäuser, kleine Weinwirtschaften und urige Bierstuben vornehmlich um den Besuch von Einheimischen, fahrenden Krämern und Hausierern. Gutbetuchte Messegäste und Geschäftsleute, Bildungs- und Vergnügungsreisende hingegen konnten in den mondänen und luxuriösen Hotels auf der Zeil, am Rossmarkt oder am Hauptbahnhof absteigen. In Sachsenhausen, Bornheim, Bockenheim und Seckbach waren Apfelweinwirtschaften, Gartenlokale und Eckkneipen beliebte Ausflugsziele für die Frankfurter.

Obwohl die meisten alten Gastronomiebetriebe vor allem in der Alt- und Innenstadt bei den Luftangriffen vom März 1944 zerstört wurden, sind viele bis heute in Erinnerung geblieben: Schwarzer Stern und Römischer Kaiser, Frankfurter Hof und Mainlust, die Cafés Rumpelmayer und Goldschmidt oder der Haferkasten sind nur einige legendäre Namen.

Helmut Nordmeyer ist Leiter der Abteilung Sammlungen des Instituts für Stadtgeschichte. Anhand von rund 250 sachkundig kommentierten Bildern aus den Beständen des Instituts gibt er einen unterhaltsamen Einblick in die Gastronomieszene der Mainmetropole vom 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.

Dieser Bildband ist nicht nur ein Ausflug in die Gastronomiegeschichte Frankfurts, sondern auch ein spannender Rundgang durch die alte, noch unzerstörte Stadt. „Von Kaschemmen und Nobelherbergen“ erscheint begleitend zur gleichnamigen Ausstellung im Institut für Stadtgeschichte.

Das Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster ist eines der bedeutendsten deutschen Kommunalarchive. Hervorgegangen aus dem alten Stadtarchiv, reichen seine Bestände vom 9. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Das Institut archiviert nicht nur die in der städtischen Verwaltung anfallenden Akten, sondern sammelt, erschließt und vermittelt darüber hinaus alle für die Geschichte Frankfurts wichtigen Schrift- und Bildquellen. Trotz großer Verluste im Zweiten Weltkrieg übertreffen seine Bestände an Umfang und Bedeutung noch immer die der meisten vergleichbaren Archive. Allein die Fotosammlung enthält rund zwei Millionen Aufnahmen.

Das Institut für Stadtgeschichte versteht sich als ein Zentrum lebendiger Geschichtsaneignung und tritt mittels Publikationen, Ausstellungen und Vorträgen mit den Frankfurtern in einen Austausch über die Stadtgeschichte und das historische Erbe der Mainmetropole.

Helmut Nordmeyer arbeitet seit 1988 am Institut für Stadtgeschichte im Karmeliterkloster. Seit 2004 ist er dort Leiter der Abteilung Sammlungen.
Als Autor und Co-Autor zeichnete er in den vergangenen fünfzehn Jahren für zahlreiche Bildbände mit historischen Fotos von Frankfurt verantwortlich. Aus seiner Feder stammen darüber hinaus etliche Publikationen zu stadtgeschichtlichen Themen.
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