EJ Sachsen-Report 4

EJ Sachsen-Report 4

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6,99 €
Verlagsgruppe Bahn
  • ISBN: 9783968074948
  • Erschienen am 18.12.2015
  • Format x cm
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Produktinformationen "EJ Sachsen-Report 4"

Der jetzt erschienene Band 4 aus der EJ-Archiv-Reihe Sachsen-Report befasst sich mit den sächsischen Güterzuglokomotiven der Staatsbahn-Gattungen I, V, IX, Xl und XIll sowie den sächsischen Tendern.

Die ersten sächsischen Güterzugloks waren Dreikuppler. Man hat sie zunächst mit Zwillings-, später mit Verbundtriebwerk gebaut und in relativ großen Stückzahlen beschafft. Die Möglichkeit, auf einem dreifach gekuppelten Triebwerk unter Zuhilfenahme eines Laufradsatzes einen größeren Kessel unterzubringen, nutzte man in Sachsen nicht. Sachsen vollzog vielmehr gleich den Schritt zur vierfach gekuppelten Lokomotive. Da das Gölsdorfsche Prinzip seitenverschiebbarer Kuppelradsätze damals noch nicht Allgemeingut war, entschied man sich für die Bauart Mallet, um Bogenläufigkeit der Lokomotive zu erreichen. Der mit der Gattung IX begonnene erfolgreiche Weg der Leistungssteigerung ist bei den fünffach gekuppelten Lokomotiven der Gattung XI nicht unbedingt fortgesetzt worden. Von den drei entwickelten Varianten konnten sich ausgerechnet die beiden Heißdampf-Ausführungen nicht durchsetzen. Erst zehn Jahre nach Indienststellung der beiden XI HV hat man diese Baureihe in verbesserter Ausführung nochmals aufgelegt. Die Lokomotiven der Gattung XI waren die letzten von der Sächsischen Staatsbahn entwickelten Güterzuglokomotiven, nicht aber die zuletzt gebauten. Ab 1917 baute Hartmann nach Zeichnungen von Henschel die pr. G 12', die in Sachsen als Gattung XIll H bezeichnet worden ist. Unter der gleichen Bezeichnung wurden auch die Nachbauten der pr. G 12 geführt. Erst die Reichsbahn sortierte die beiden unterschiedlichen Bauarten sächsischer 1’E h3-Lokomotiven in die Baureihen 58.1 und 58.4.

Interessanterweise führten die Tender bei der Sächsischen Staatsbahn ein eigenes Leben. Sie trugen nicht die Nummer der Lokomotive, sondern eine eigene - rechts und links oben an der Tenderrückwand angeschrieben.

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